Erweiterung der sozialen, emotionalen, verhaltens- und  geistigen Strategien zur Problembewältigung

Unser Verhalten in einer bestimmten Situation ist ein komplexes Zusammenspiel vieler verschiedener Komponenten. Neben situativen Umständen spielen auch individuelle Eigenschaften, Erwartungen und Vorerfahrungen sowie emotionale Zustände eine Rolle. Wie wir eine konkrete Situation bewerten, hat ebenfalls einen Einfluss auf unsere Reaktion. Dabei handeln wir oft auf Grundlage verinnerlichter und automatisierter Entscheidungsmuster, die auf eine bestimmte Bewertung einer Situation folgen. Durch kognitive Strategien sollen diese Entscheidungsmuster identifiziert, analysiert und hinterfragt werden, um ungünstiges Verhalten verändern zu können.

Auch der Umgang mit den eigenen Emotionen soll verbessert werden. Impulskontrolle und die Bewältigung quälender Bedürfnissen stehen hier im Vordergrund. Dazu muss aber erst einmal grundlegend gelernt werden, die eigenen Emotionen wahrzunehmen und beobachten zu können. Was löst eine bestimmte Situation in mir aus? Welche Gründe gibt es dafür? Erst durch das eigene Beobachten wird es möglich, sich bewusst mit sich und seinem Verhalten auseinandersetzen zu können.

Das Erlernen sozialer Fertigkeiten versetzt Betroffene in die Lage, Sicherheit im angemessenen Umgang mit anderen zu erlangen und intime Beziehungen aufzubauen. Soziale Isolation kann dadurch vermieden werden.  Die Therapie hilft dabei, ein unterstützendes soziales Umfeld aufzubauen.